Mein Rosinenbomber - Kaffeerösterei Kaffeefachwerk Berlin Altglienicke, Grünauer Strassse (03:19 Uhr 13.04.2021)

Kaffeefachwerk Kaffee Weltreise Berlin 610© Thomas MatzatDie ganze Welt des Kaffees im Regal - im Kaffeefachwerk Altglienicke frisch geröstet

Kaffee ist im Kaffeefachwerk eine Wissenschaft mit Aroma

Seit Ende 2010 betreibt Thomas Marko an der Grünauer Straße in Altglienicke das „Kaffeefachwerk“, ein Kaffegeschäft mit Café und eigener Rösterei. Sein ganzer Stolz ist die Röstmaschine, mit ihr werden sämtliche Kaffeesorten vor Ort frisch geröstet. Das Ergebnis ist ein Aroma, das man schmecken kann und genießt. Die verwendeten Sorten stammen aus insgesamt 14 Ländern.

Schonende Röstung heißt: wenig Säure und Bitterstoffe

Kaffeefachwerk Kaffee Thomas Marko Berlin 300x250© Thomas MatzatThomas Marko mit seiner Röstmaschine„Kaffee ist definitiv eine eigene Wissenschaft“, bestätigt der gelernte Betriebswirt Thomas Marko die Vermutung von Mein Rosinenbomber beim Besuch. Um Kaffee perfekt zu genießen, käme es auf viele Faktoren an: Auf die Wassertemperatur, den Mahlgrad, das Gerät, das Herkunftsland, den Boden, die Wasserhärte und natürlich die Röstung, so Marko.

Hier liege die besondere Stärke seines Betriebes. Während industriell geröstete Bohnen in etwa 2 Minuten bei rund 600 Grad „gegrillt“ werden, nimmt man sich hier Zeit: Bis zu 20 Minuten dauert die Röstung bei etwa 200 Grad. Das Ergebnis dieser schonenden Röstung sind Bohnen mit kaum Säure und nur noch minimalen Bitterstoffen. Und wenn diese Bohnen in der Profimühle frisch gemahlen werden, ist das die Basis für einen echten Kaffeegenuss, der obendrein den Magen schont.

Eine Weltreise durch die Kaffeeländer der Erde

Kaffeefachwerk Kaffee Rösterei Berlin aussen 300x250© Thomas MatzatKaffeefachwerk an der Grünauer StraßeInsgesamt stehen 33 verschiedene Kaffeesorten zur Auswahl, die man allesamt auch im Café probieren kann. Die beliebtesten Herkunftsländer seiner Kunden sind Äthiopien, Kolumbien und Tansania. Gerne wird aber auch die Bohne aus der Dominikanischen Republik oder Uganda ausprobiert.

Interessant ist, dass Vietnam weltweit der zweitgrößte Kaffeelieferant ist. Der Grund: Die DDR hatte Anfang der 80er wegen knapper Devisen ein massives Kaffeeproblem. Und so wurde kurzerhand das Bruderland Vietnam motiviert, Kaffee anzubauen. Jahre später, als die Kaffeepflanzen erntereif waren. gab es die DDR nicht mehr. Allerdings gehören die in Vietnam geernteten Kaffeebohnen zur Sorte Robusta, die überwiegend als Beimischung im Industriekaffee verwendet werd.

Die Kunden im Kaffeefachwerk stammen aus allen Schichten. Jüngere Leute, für die Kaffee hip ist, ältere Leute, die noch die Zeiten kennen, als es in Berlin noch 600 Röstereien gab und die sich an das Aroma von damals erinnern. Und wer einfach mal verschiedene Sorten durchtesten möchte, nimmt an einer Kaffeeverkostung, einem Schaurösten oder einem Kaffeeseminar teil. Die Termine gibt es im Internet. Denn, wie gesagt, Kaffee ist eine eigene Wissenschaft.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr.

Rosinen

Natürlich sind solche Kaffeespezialitäten keine Preisrosinen, sondern nach unserer Definition Qualitätsrosinen. Aber es gibt Sonderangebote, z.B. den „Kaffee des Monats“, bei unserem Besuch war es der Kaffee aus der Dominikanischen Republik, 500 g für 8,95 €.

Wer neugierig ist, aber wenig investieren möchte, kann Mini-Portionen zu 125 g kaufen, diese kosten zwischen 2,75 € und 4,45 €.

Reguläre Preisbeispiele: Kolumbien, 500 g für 10,95 €, Äthiopien, 500 g für 10,95 €, Uganda, 500 g für 11,95, Bio-Espresso aus Peru, 500 g für 13,95 €.

Kaffeefachwerk
Grünauer Straße 29
12524 Berlin
Praktisch: Der Bus 163 aus Adlershof hält direkt vor der Tür

www.kaffeefachwerk.de

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